Eine gesunde Ernährung – Überblick

Die optimale Ernährungsweise ist die, die dem Organismus das gibt, was er braucht. Sie hilft dabei, dass der Kranke gesund wird und der Gesunde gesund bleibt.

„Sorge dich gut um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast.“
Jim Rohn

Wie soll ich mich ernähren?

Eine gesunde Ernährung besteht aus frischer, vielseitiger Nahrung, die reich an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien ist: Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Vor allem Früchte und Gemüse enthalten die Mineralien, Vitamine und Enzyme, die für uns unentbehrlich sind. Außerdem haben sie einen reinigenden Effekt auf das Blut und den Verdauungstrakt. So sagt man dem Obst eine reinigende und dem Gemüse eine aufbauende Funktion nach. (Lesen Sie mehr über Enzyme - der Schlüssel für eine gute Verdauung und über den Vitalstoffgehalt unserer Speisen.)
Saaten, Nüsse und Getreide sind eine hervorragende Quelle für lebenswichtige Eiweiße, ungesättigten Fettsäuren, Mineralien, B-Vitamine, Vitamin E und stellen die beste Lecithinquelle dar.
Verschiedene Untersuchungen bestätigen, dass Nüsse die Arterien schützen und den Cholesterinspiegel im Blut senken.

„Wir leben nicht, um zu essen; wir essen, um zu leben.“ Sokrates

Sind Fleisch- und Milchprodukte notwendig?

Ernährungsbedingte Krankheiten sind in den industrialisierten Ländern im Steigen begriffen. Daran ist vor allem der vermehrte Verbrauch tierischer Erzeugnisse schuld.

Fleisch ist nicht das einzige Tierprodukt, das das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Molkereiprodukte und Eier zeigen einen ähnlichen Trend. Sie stellen eine wesentliche Ursache für Allergien dar und sind an nahezu allen herkömmlichen Erkrankungen, wie Heuschnupfen, chronische Bronchitis, Erkältungen, Ohrinfektionen und sogar Asthma beteiligt.

Tierische Produkte enthalten pathogenische Mikroorganismen in nicht unerheblichen Mengen. Pathogenisch ist vom griechischen abgeleitet, dabei bedeutet “pathos“= Krankheit und “genesis“ = ins Dasein gerufene. Es handelt sich also um winzige Organismen, die Krankheiten hervorrufen.

Beispielsweise sind in der Milch 5.000.000 pathogenische Mikroorganismen in einer Tasse enthalten. Diese Zahl steigt bei einer Lagerung der Milch, selbst wenn diese im Kühlschrank aufbewahrt wird. Nachfolgend einige Angaben, die die Mengen pathogenischer Mikroorganismen ausgewählter Lebensmittel aufzeigen:

  • Milch                            5.000.000 pro Tasse
  • Butter                           7.000.000 pro Tasse
  • Eier                              37.000.000 pro Tasse
  • Käse                            100.000.000 pro Portion (ca. 30 Gramm)
  • Eis                                225.000.000 pro Portion (ca. 30 Gramm)
  • Rind, Geflügel, Fisch   336.000.000 pro Portion (ca. 30 Gramm)

Eine durchschnittliche amerikanische Mahlzeit enthält 750.000.000 – 1.000.000.000 krankheitshervorrufende Mikroorganismen pro Mahlzeit. Wenn man nun täglich mehrere Mahlzeiten zu sich nimmt, addieren sich die Zahlen, daher ist es kein Wunder, dass die Anzahl der Krankheiten steigen. Im Vergleich dazu enthält eine durchschnittliche vegane Mahlzeit lediglich 500 pathogenische Mikroorganismen pro Mahlzeit. Unser Körper kann sich gut bei einer solch geringen Aufnahme von krankheitshervorrufenden Mikroorganismen schützen, im Gegensatz zu den Millionen Mikroorganismen einer tierischen Ernährung, die im Laufe der Zeit den Körper immer stärker schwächen.

Es wird daher empfohlen, schrittweise den Fleischkonsum zu reduzieren und einen hohen Anteil an rohem Obst und Gemüse in die Ernährung einzuschließen.

Woher bekommt mein Körper Kalzium?

Molkereiprodukte sind nicht der einzige Kalziumlieferant für den Menschen, da Getreide, Hülsenfrüchte, Samen, Nüsse und viele Gemüsearten hervorragende Kalziumquellen darstellen.
Vegetariern wird ein höherer Verzehr von Cerealien, Nüssen und Hülsenfrüchten zusammen mit Sojamilch oder Nussmilch empfohlen. Ein Vollwertkostprogramm liefert essentielle Nährstoffe in den richtigen Proportionen.

Achtet man auf eine ausgewogene Kombination von Nahrungsmitteln, sind Bedenken hinsichtlich einer nicht ausreichenden Versorgung mit Proteinen, Vitaminen und Mineralien unbegründet. Es wird empfohlen, dass Kohlenhydrate ungefähr 75% der Nahrungsmittel ausmachen, Proteine 10 – 15 % und Fette die verbleibenden 10 – 15 %. [Aus „Ernährung neu entdecken“ von Prof. Walter Veith]

Der Vorteil der komplexen Kohlenhydrate ist ihr Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen, die zur Verarbeitung der anderen Nährstoffe unbedingt nötig sind.
Das ist wichtig, wenn wir daran denken, dass z. B. raffinierter Zucker überhaupt keine Mineralstoffe, Vitamine oder Ballaststoffe enthält.

Tipps zur gesunden Ernährung:

  • Essen Sie täglich frisches Obst und Gemüse, möglichst aus biologischem Anbau. Getrocknetes Obst hat einen 4 Mal so hohen Energiegehalt wie frisches Obst.
  • Verwenden Sie eine Vielfalt von vollwertigen Nahrungsmitteln, damit Ihr Nährstoffbedarf gedeckt ist. Legen Sie dabei Wert auf Qualität.
  • Versuchen Sie vor jeder Mahlzeit Rohkost zu essen, wie z.B. Salat.
  • Vermeiden Sie Fast Food, Weißmehl, Zucker und raffinierte Lebensmittel, da sie dem Körper wertvolle Vitamine rauben.
  • Vermeiden Sie zu viel Fett und achten Sie auf natürliche Fette. Eine hohe Fettzufuhr macht das Blut zähflüssig und den ganzen Kreislauf träge.
  • Sehen Sie das Frühstück als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Es füllt den Energiespeicher wieder auf, der im Laufe der Nacht aufgebraucht wurde und liefert neue Energie, die für einen optimalen Start in den Tag benötigt wird.
  • Verzehren Sie zwei bis drei miteinander verträgliche Speisen zum Mittagessen. Zu viele verschiedene Nahrungsmittel zu einer Mahlzeit führen zu einer weniger effektiven Verdauung.
  • Lassen Sie das Abendessen möglichst leicht ausfallen. Der optimale Zeitpunkt für die letzte Mahlzeit ist drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen

Quelle: amazing discoveries:  www.amazing-discoveries.org

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